Beiträge von Jörg Zimdahl - leielekt

    Hallo Christian,

    eine Glaubensfrage...die Einen sagen so und die Anderen so!

    Nach dem Härten maximal dünn ausschleifen kannst Du ja, da Dein Bandschleifer auf Rädern steht und somit auch mal ins Freie darf. Sonst wird es eine Sauerei mit dem Wasser geben....dann kommt es auch noch auf die Bandkörnung, den Hersteller des Bandes und Deinen Schleifdruck an. Verjüngt sich Deine Schneide zur Spitze? Auf Endschneide vorm Härten auszudünnen ist ebenso nicht richtig, da auch Steigerwald nicht hexen kann und dann evtl . Wellenschliff für Brotmesser aus dem Ofen zieht... :( Meinen Rat kann ich nur geben wie ich es mache. Ich schleife diese Messer so vor, dass an der Schneide noch ca.0,4-0,5mm stehen bleiben. Da zum Rücken eben mehr Stahl stehen bleibt, sollte dass ausreichen um keine Wellenlinien zu erreichen. Es kommt natürlich auch auf die Rückenstärke an und ob dort noch 2,5mm stehen bleiben. Wohl kaum, wenn sich die Klinge nach vorn gleichmäßig verjüngt. Mit Augenmaß kommst Du aber ans Ziel. Da die Härtetemperatur ja auch im Normalbereich von ca. 830° bleibt und nicht über die 1000° geht vielleicht besser als alles grob zuschleifen und dann mit Mühe und Wasser ein Endprodukt zu fertigen. Aber siehe oben...Die Einen sagen....

    Hallo Christian``´´``,

    schön auch von Dir mal wieder was zu hören. Vermutlich erstickst Du in Lederarbeiten... ;) Der Übergang sollte ja eine Welle darstellen, da für einen Fischer und dass es einem Klavierspieler auch gefällt war Zufall.


    Hallo Christian,

    verwirkliche eben Deine Träume. So leer kannte ich dass Kap noch nicht...die üblichen Buskarawanen und großen Pötte in Honnigsvag fehlten eben wegen dieser Pandemie. Masken gab es aber keine...

    Hallo,

    ja ich muss bestätigen, er hat sich gefreut und es ist echte Freude. Im Jahre 2014 war ich zu einem Weihnachtsessen bei ihnen eingeladen. Ich hatte gefragt was man zu Weihnachten isst? "Lutefisk"

    Da dazu "Linie" getrunken wird ist es für unsere Mägen auch genießbar. Somit war ich gefordert und wollte die ganzen Jahre eine Revanche. Es gab eine mit hochgeschleppter 5,4kg Gans,Rotkraut und Klöße. Dazu norwegische Weihnachtslieder und tollen Rotwein. Geschenke lagen auf dem Tisch (für den Hausherrn einen Unterkiefer von einem Rehbock an Lederschnur und der Dame des Hauses eine Perlmuttmuschel an einer Kette). Zweige von meiner Blaufichte, Kerzen und Weihnachtsservieten haben alles abgerundet. Es war eine schöne Weihnacht und gelacht wurde reichlich. Richtig im Sinne einer Völkerverständigung.

    Wetter hatten wir auch aber der Fisch entschädigt. Dort wohnt er ja und frisch schmeckt eben. Kingcrabs haben wir vom Meeresgrund geholt, gekocht und dann einen Knoblauchdip dazu....hmmm. Warum fährt man nicht öfters hin.... :love::love::love::saint:

    Hallo,

    ich habs wieder mal geschafft und am Nordkap geangelt. Da ich für meinen Gastgeber jedes Jahr ein Messer etc. mache, dachte ich, immer nur Jagdmesser oder dergleichen mal ein Messer zum Aufschnitt seines Räucherlachses. Eine Welle musste für diesen Fischer mit rein und ein Klavierspieler hatte sich für diese Farbkombo (weiss/schwarz) auch sofort interessiert.


    Klinge Stahl N690; 230mm scharf; Ausgangsmaterial 1,7mm.....es rasiert aber bei den verbliebenen Dimensionen auch kein Wunder.

    Griff 120mm aus Knochen und Ebenholz abwechselnd.

    Hallo Rolf,

    sie nimmt es sicher nicht zum Aufbruch....es liegt auf dem Nachttisch und wird ab und zu gestreichelt. Ist ja traumhaft und somit ist sie nicht nur stolz sondern es wird sie in den Schlaf begleiten.

    Ein Federdamast für einen Jungjäger? was soll denn da noch kommen? Sie werden Dich mit Aufträgen überschütten! Es sei Dir gegönnt.

    Hallo Rolf, auch noch die Zwinge verlötet.... :thumbup: Es braucht aber richtige rote Arbeit! Ein Hecht diente eben zum üben. Da es ja ja noch weiter regnen soll werden wir ja auch sicher weitere Messer sehen. Ich muss mich auch mal wieder in die Werkstatt begeben und etwas machen was Spaß macht und nicht nur immer dass, was gemacht werden muss. :(

    Weidmanns Heil...und edle Tasche für Dich selbst als Profi. Es hat Dir sicher Spaß gemacht auch wenn der Anlass vielleicht etwas überspitzt ist. Du machst aber nicht die Vorschriften unmd so kannst Du Deine Restmunition nur noch auf dem Schießstand abfeuern...Ob Blei beim Geschoß oder Blei bei dem Pilker des Anglers...egal...man darf doch nochmal den Kopf schütteln. Oder?

    Jedenfalls tolle Arbeit. :thumbup::thumbup::thumbup:

    Dizzy

    freut mich und hoffentlich kommt nun der Fisch zum Messer

    Chief

    Rolf, warst Du dabei? Genau Deine Schilderung trifft es. Lediglich beim 08/15 widerspreche ich. Dieses Messer von Friedr.Dick habe ich in Bremerhafen beim Fischhandel als auch in Norwegen in der Fischfabrik gesehen und besitze selbst eins. Darum mein Zweifeln an der Notwendigkeit meines Eigenbau. Natürlich kann der Plastegriff nicht gegen meinen Wacholder gewinnen...aber im Einsatz durchaus.

    Egal, unser Hobby macht Freude und so soll es auch sein.

    so, nun musste ich ja wegen euch ans Leder...

    Habe mich nur gefragt:warum so ein Aufwand? Habe ausreichend Filetiermesser für jede Fischgröße und setze mich nun noch hin und verflechte über 6m Känguru-Schwanz-Lace. Einziger Trost, wenn es ans Kap kommt und ich dort Fische aus dem Mantel helfe ist die Scheide zumindest zünftig. Die Dorschhaut habe ich ja mal von dort mit nach Hause genommen und dann selbst vegetabil gegerbt. Ein Aufwand? Ein Filetiermesser von Dick für die Fischindustrie bekomme ich schon ab kurz über 10€ im Großhandel....aber man gönnt sich ja sonst auch nichts und wir hier, mit unserem Hobby, sind ja doch mehr Exoten.

    Seht selbst....und Arno oder Rolf mögen meine Flechtfehler verzeihen. Muss eben mehr üben.