Beiträge von Chief

    Hallo Zusammen,


    ich gehöre, zum Leidwesen meiner Frau, zu den Männern die in ihrer Werkstatt nichts wegwerfen können.

    So kam mir vorgestern in meiner Restekiste noch ein schmales Stück Stahl in die Hände. Jörg hatte mir von dem Stahl ein größeres Stück geschenkt, woraus ich auch zwei Messer gemacht hatte.

    Die Idee, ein kleines Messer für die Feinarbeiten beim Ledern zu machen, nahm Form an.

    Schnell war in der Kiste noch ein kleines Stück Knochen, ein kleines Stück Makame und ein schmales Stück komisch gezeichnetes Holz gefunden.

    Aus dem Stahl war schnell ein kleines spitzes Skalpell geschliffen, in Messingblech gelegt, links den Knochen und ein Stück Stein, rechts die Makame und dahinter das Holz.

    Alles verklebt und vernietet, passend geschliffen, ein kleiner Klingenschutz genäht und fertig war mein neuer Helfer für die Lederarbeit.

    Gerade bei dünnem Leder, lässt es sich hervorragend damit arbeiten.

    Für was so Reste doch gut sein können.

    Bilder anbei


    Gruß

    Rolf






    Hallo Zusammen,


    ein befreundeter Angler wünschte sich ein Angelmesser von mir.

    Seine Vorgaben: nur Naturmaterialien, spitz damit er Aale durch das Genick stechen, Kehlschnitte zum ausbluten, versorgen und auch Zweige und Äste abschneiden kann.

    Zum Glück wollte er damit nicht auch noch filetieren.

    Damit konnte ich mit recht stabilen Maßen arbeiten.

    Klinge: Böhler N690, 120 mm lang, 30 mm hoch und 23,5 mm dick

    Griff: 120 mm lang, Akazienwurzel, Fingerschutz Horn.

    Scheide: 4 mm Rindsleder, Sattlernaht mit gewachstem Garn

    Ich hoffe es entspricht seinen Vorstellungen.


    Gruß

    Rolf

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    Hallo Jörg,


    die Verjüngung steht dem Messer sehr gut.

    Die Zwinge schaut super aus und die geschwungene Klinge schreit richtig nach einem Stück Wild, zum Abschwarten.

    Hast Du gut hinbekommen.


    Gruß

    Rolf

    Hallo Jörg,


    ja, das Messer mit dem dunklen Holz ist für den Jungen.

    Das Holz, ein Stück Wurzel, hatte ich von einem kurzen Tripp aus Australien mitgebracht.

    Beim Sägen und Schleifen sind immer wieder kleine Sandkristalle und damit kleine Löcher aufgetaucht.

    Auch hat es einen extrem süßlichen, nicht unangenehmen Geruch, ähnlich Pfeifentabak, beim Schleifen entwickelt.

    Diese Knolle hat mir ganz schön zu schaffen gemacht.

    Aber es gefällt dem Jungen, das ist die Hauptsache.


    Gruß

    Rolf

    Hallo Christian,


    freut mich, dass Dir die Messerchen gefallen, schlicht und einfach und trotzdem Unikate.

    Was tut man nicht alles für den jagdlichen Nachwuchs, auch mit halblahmen Arm.

    Wir müssen ja über jeden jungen Jäger ( Jäger gilt auch für Frauen) froh sein.

    Auf deinen Damhirsch bin ich schon richtig gespannt.


    Gruß

    Rolf

    Hallo Zusammen,


    ein Jagdfreund wollte schnell zwei Jagdmesser für seine Kinder haben.

    Seine Tochter hatte eben die Jägerprüfung bestanden, sein Sohn hat mit dem Kurs angefangen.

    Fertige Klingen( Damastklingen die ich hier bereits vorgestellt hatte) hatte ich noch, Griffholz war schnell ausgesucht.

    Messer und Scheiden sollten schlicht und schlank sein.

    Die Scheiden am Gürtel und aber auch in der Messertasche in der Hose getragen werden können.

    Alles musste bitte auch schnellstens fertig sein.


    Messer:

    Klinge: Damast 100 und 110 mm lang, 25 mm hoch und 3 mm dick

    Griff: 110 mm, Australisches Wurzelholz, Maserbirke, Walnuss Holz Zwischenlage und Messing

    Scheide

    2,5 mm Rindsleder, Kalbslederfutter, integrierte Gürtelschlaufe, beidseitige Naht mit gewachstem Garn, Rand mit Punze bearbeitet


    Ich denke dass die zwei Jungjäger damit ihr Wild versorgen können,

    Bei entsprechender Pflege, beide Stähle sind nicht rostfrei, sollte sie lange Freude an den Messern haben.


    Gruß

    Rolf Schneider


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    Hallo Jörg,


    da bringst Du ein Stück Erinnerung hoch, das unsere Kindheit mit geprägt hat.

    Die Bücher Winnetou und Old Shatterhand haben wir verschlungen. Wir haben vor der Pfarrbücherei Schlange gestanden, uns in die Warteliste für ein bestimmtes Buch eingetragen nur um dann stolz das ersehnte Buch nach Hause zu tragen.

    Ich wollte wie Winnetou sein, was mir in der Schule auch ab und zu eine gewaltige Ohrfeige des Lehrers einbrachte und damit auch aus den Träumen auf den Boden der Tatsachen zurück brachte.

    Mit dem Messer hast Du diese Erinnerung genau auf den Punkt getroffen.

    Das Messer selbst ist der absolute Hammer. Material, Klingen und Griffform sind Klasse, die Verarbeitung Oberklasse.

    Die Scheide ist ein Original, das seinesgleichen sucht. Das Schlangenlederimitat, die Fransen, die Federn, der Zahn, einfach einmalig.

    Ich denke Du hast da eine Arbeit gemacht, die gerade in der heutigen Zeit, in der alles auf den Kopf und in Frage gestellt wird, jeden älteren Mensch wehmütig zurück blicken lässt.

    Es ist schön zu wissen, dass es auch noch andere Träumer gibt


    Gruß

    Rolf

    Hallo Didi,


    alle drei Messer sind ein Augenschmaus, der Damast ist ein Eyecatcher.

    Die Klingenform des kleineren Messer, hat für mich die ideale Form, das stabilisierte Zeugs als Griffmaterial gefällt mir sehr gut,

    der Federdamast ist für mich das Highlight.

    Die Scheiden sind alle sehr gut und auch schön, was mir an der einen Scheide nicht gefällt, sind die Nieten.

    Ich glaube dass eine gute Naht besser hält als jede Niete.


    Gruß

    Rolf

    Hallo Dizzy,


    das Gidgee ist schon ein sehr interessantes Holz.

    Ich habe es gegoogelt und wunderschöne Exemplare gesehen.

    Man lernt nie aus.

    Das Holz adelt das Messer noch ein paar Punkte höher.

    Sehr toll finde ich, dass JJT auch solche Fragen ausgiebig beantwortet.


    Gruß

    Rolf

    Hallo Dizzy,


    Mann oh Mann, da hat man das Küchenmesser halb verdaut, da legst Du bereits nach.

    Ich bin ja ein absoluter Fan von diesen Frühstücksmessern, die holen das letzte an Marmelade aus dem Glas.

    Bei uns im Schwarzwald gab es früher nur solche " Buckelmesser", die auch zum Speckvesper hergenommen wurden.

    Die Klinge muss dünn ausgeschliffen, biegsam und dazu noch super scharf sein, dann ist es eine Freude damit sein Vesper zu machen.

    Der zweifarbige Griff, schaut super aus. Allerdings sagt mir der Name des Holzes nichts, was mich etwas verwundert, denn es schaut super aus und tolle Hölzer kenne ich eigentlich.

    Gratulation zu dem Meisterstück,

    vielleicht mache ich mich im Winter auch einmal daran, so ein Vespermesser zu bauen.


    Gruß

    Rolf

    Hallo Jörg,


    ich dachte immer, besser geht nicht.

    Du hast wieder einmal das Gegenteil bewiesen.

    Das Messer ist ein Traum,

    Gestaltung, Verarbeitung, alles einfach super

    dazu der Messerständer mit der Plakette, das Zertifikat einfach genial.

    Ich denke dies ist ein Hochzeitsgeschenk, das selbst im internationalen Markt seinesgleichen sucht.

    Absolute Oberklasse


    Gruß

    Rolf

    Hallo Didi,


    der Jagdfreund wollte ein Messer haben, mit dem er Wild versorgen, eventuell Holzspäne machen und beim Aaser auch ein Steak schneiden kann.

    Dazu sollte es ein wuchtiges Messer sein, was irgendwie nicht wie Puppenbesteck in seinen Händen aussieht, so seine Worte.

    In diesem Einsatzbereich musste das Messer stabil sein, Masse haben. Hätte ich die Klinge auf Null ausgeschliffen, wäre sie beim ersten Feuerholz machen ruiniert gewesen. In Afrika haben sich solche stark abgesetzten Schneidenfasen sehr gut bewehrt, da sie selbst gröbsten Arbeiten im Busch stand gehalten haben.

    Mit der angenähten oder umgelegten Lederschlaufe an der Scheide, hängt mir das Messer zu tief. Es stört beim sitzen im Auto und auf dem Hochsitz, so sitzt es hoch an der Hüfte, drückt nicht und ist trotzdem gut und schnell erreichbar.

    In den nordischen Ländern machen sie eine Öse, in die die Lederschlaufe eingehängt wird, damit baumelt die Scheide an der Seite, kann aber beim sitzen weggedreht werden.

    Jeder hat da so seinen Style.

    Die Gürtelschnalle erkläre ich Dir gerne einmal, ist ganz einfach.


    Gruß

    Rolf