Tamahagane

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    • Hallo Zusammen,

      ich glaube 500 oder 600gr. Tamahagane - Klumpen waren für diese Klinge erforderlich. Und was dabei raus kam, ist in meinen Augen etwas Besonderes...nicht das Messer, nein, das meine ich nicht. Das Besondere ist die Klinge und die hat der Schmied gemacht! Aus dem Grundmaterial wurden Bleche geschmiedet, es gab Abbrand ohne Ende. Anschließend wurden die Bleche gestapelt und gefaltet mit sich selbst...traditionell halt. Danach wurde die Klinge von ihm grob...wirklich grob!!! ... vorgeschliffen und im Lehmmantel gehärtet, wegen dem klassischen Hamon und den Klingeneigenschaften.
      Dann hat er mir diese Klinge in die Hand gedrückt und gesagt: Mach mal ein Messer draus, aber nicht heiß werden lassen ...oK...hab selten etwas so langwieriges gemacht wie diese Klinge in zu einem Messer umzuformen...Handarbeit, Schweißarbeit ohne Ende...Tonnenweise Schmirgel.
      Hier noch ein paar Daten zum Messer:
      Klinge: Tamahagane, geschmiedet im Lehmmantel mit Hamon gehärtet...Griff Königsholz mit Zwinge und Abschluss aus Bronze-Vollmaterial verschraubt.
      Die Lederscheide ist aus 4 mm dickem Leder...und gefüttert mit Gürtelschlaufe...

      Viel Spaß beim schauen, freue mich über jede Rückmeldung auch über eine Negative!!!
      Gruß Ralf















      Nicht verzetteln, bleib beim Ursprünglichen....
      Schreibe eine Mail an Ralf Holzer
    • Hallo Ralf,
      ich glaube wir alle, die schon einmal Messer gemacht haben, wissen was Du da geleistet hast. Das Ergebnis ist echt Super geworden. Die Form der Klinge, der Übergang zum Griff, die Griffform und das Griffholz, da passt einfach alles zusammen. Ein harmonisches miteinander, nichts hast Du dem Zufall überlassen.
      Die Scheide ist der passende Abschluss zu diesem außergewöhnlichen Messer.
      Gruß
      Rolf
      Das einzige Paradies, das Dir keiner nehmen kann, ist das Paradies in Deinen Erinnerungen.
      Trete nie in die Fußstapfen eines Anderen, sonst wirst Du nie eigene Spuren hinterlassen
    • Hallo Ralf,
      da kann man schwärmen. Königsholz steht ja bei mir sowieso ganz oben und der Stil des Messers überzeugt. Das Nachempfinden des Holzes in der Lederscheide gibt den Pepp. Der Hamon ist ebenfalls gut rüber gekommen und ich hoffe nur, dass der spätere Besitzer den Aufwand erahnen kann.
      Sehr schön.
      Mit scharfen Grüßen
      Jörg Zimdahl

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